Lernen: Die Kunst Komplexität zu verarbeiten

22.01.2008
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Bewertung 4.4
Tony Kühn
www.philognosie.net

Kursbeschreibung

KomplexitätsverarbeitungKomplexitätsverarbeitung gehört bekanntermaßen essentiell zur Theorie und Praxis des Lernens. Aber was heißt eigentlich Komplexität?

Viele verknüpfen mit dem Begriff eine verworrene Vorstellung von Kompliziertheit und ihren Schwierigkeiten, eine Sache zu verstehen. Beides ist nicht ganz falsch, aber noch zu ungenau.

Dieser Kurs soll dazu dienen, eine klare Vorstellung von Komplexität - deren Verarbeitung und Steigerung - zu erlangen und die Erkenntnisse in der täglichen Praxis anwendbar zu machen.

Voraussetzungen: Keine - kostenloser Kurs

  

Themen

1. Vorwort
Im Vorwort wird ein Überblick zu dem Thema gegeben. Außerdem werden Zielgruppen benannt, die dieses Thema gewinnbringend anwenden können.

2. Komplexität und Struktur
Hier geben wir eine erste Einführung zum Begriff der Komplexität. Speziell wird der Zusammenhang zwischen Komplexität und Struktur beschrieben.

3. Was heißt Komplexität?
Als nächstes beschreiben wir, wie man Komplexität beobachten kann und wie aus einem Mangel an Informationen Komplexität entsteht.

4. Komplexität und Kompliziertheit
Da diese beiden Begriffe in der Praxis schnell verwechselt werden, gehen wir auf die Unterschiede zwischen Komplexität und Kompliziertheit ein.

5. Komplexitätsreduktion
In dieser Lektion wird beschrieben, wie Menschen mit komplexen Situationen umgehen. Da wir in Lernsituationen oft mit einem Overflow an Informationen zu tun haben, ist es interessant zu wissen, welche Gewohnheiten Menschen entwickelt haben, um die Komplexität zu reduzieren.

6. Zusammenfassung: Was heißt Komplexität?
Als Überblick finden Sie in dieser Lektion eine erste Zusammenfassung der bisher besprochenen Grundbegriffe zur Frage "Was heißt Komplexität?"

7. Problemlösungen durch Komplexitätsverarbeitung
Wenn es Sie interessiert, was Problemlösungen mit der Fähigkeit der Komplexitätsverarbeitung zu tun haben, sollten Sie diese Lektion lesen.

8. Unsere Welt besteht aus Differenzen ...
Die Grundlage der Beobachtung und Interpretation der Welt besteht aus Differenzen. In dieser Lektion beschreiben wir anhand eines praktischen Beispiels, wie wir uns einen Begriff von einem Objekt machen.

9. Dimensionen und Diskrimination
Hier erfahren Sie, wie wir mehrere Perspektiven zu Dimensionen zusammenführen, um komplexe Begriffe bilden zu können. Außerdem wird die Rolle der Diskrimination - d.h. der Fähigkeit mehr oder weniger feine Unterschiede zu beobachten - erläutert und dargestellt, was für Auswirkungen dies auf die Komplexitätsverarbeitungskapazität eines Menschen hat.

10. Kognitive Komplexität
Nach der theoretischen Einführung der Zusammenhänge, können wir in dieser Lektion den Begriff der Komplexität umfassend darstellen.

11. Die Niveaus kognitiver Komplexität
In dieser Lektion besprechen wir die Grundlagen, wie man unterschiedliche Niveaus der Komplexitätsverarbeitung bei Menschen erkennen kann.

12. Niedriges kognitives Niveau
Diese Lektion beschreibt die Kriterien, anhand derer wir ein niedriges kognitives Niveau beobachten können.

13. Gemäßigt niedriges kognitives Niveau
Als nächstes werden die Fähigkeiten eines gemäßigt niedrigen kognitiven Niveaus anhand von Beispielen beschrieben.

14. Gemäßigt hohes kognitives Niveau
Diese Lektion beschreibt die Fähigkeiten eines Menschen, der bereits auf einem gemäßigt hohen kognitiven Niveau denken kann.

15. Hohes kognitives Niveau
Als letztes beschreiben wir anhand von verschiedenen Beobachter-Kriterien das höchste kognitive Niveau.

16. Zusammenfassung: Kognitive Niveaus
Hier werden die vier verschiedenen kognitiven Niveaus nochmals im Überblick dargestellt.

17. U-Kurve: Komplexität und Umweltkomplexität
Die Fähigkeit "Komplexität zu verarbeiten" läßt sich anhand einer U-Kurve beschreiben. Dort beschreiben wir, welche Einflüsse die Komplexitätsverarbeitung optimieren bzw. hemmen.

18. Unterschiede der U-Kurven verschiedener Menschen
Um die U-Kurve im praktischen Lernalltag einzusetzen, müssen wir die Unterschiede zwischen verschieden optimalen U-Kurven bei Menschen verstehen.

19. Lernumgebung und Umweltkomplexität
Als nächstes widmen wir uns der Rolle der Lernumgebung in Bezug auf die Komplexitätsverarbeitung. Es geht speziell um die Frage: Welchen Einfluß hat die Umweltkomplexität auf unser Lernverhalten?

20. Die Rolle von Belohnung und Bestrafung
Welchen Einfluß haben Belohnung und Bestrafung auf das Lernverhalten und die Komplexitätsverarbeitung?

21. Lernumgebung und Komplexitätsverarbeitung
Hier erfahren Sie einige grundlegenden Dinge, welche Zusammenhänge zwischen Lernumgebung (Setting) und Komplexitätsverarbeitung zu beachten sind.

22. Lehr-, Ausbildungs- und Trainingsmilieus
In dieser Lektion beschreiben wir einige Lehr-, Ausbildungs- und Trainingsmilieus und ihre Auswirkungen auf die Komplexitätsverarbeitung.

23. Skalierung der Lehr- und Ausbildungsmilieus
Als letzten Schritt beschreiben wir, wie man Lehrmilieus in der Praxis unterscheiden kann.

24. Anhang: Komplexitätsverarbeitungs-Test
Zum Abschluß des Kurses geben wir Ihnen eine Anleitung in die Hand, anhand derer Sie einen Test zur Ermittlung der kognitiven Niveaus Ihrer Schüler entwickeln können.

Zielgruppe

Dieser Kurs dürfte vor allem für Lehrer, Dozenten oder freie Seminarleiter interessant sein, die ihren Schülern helfen wollen ihre Komplexitätsverarbeitungskapazität zu steigern.

Kursumfang

24 Lektionen

Voraussetzungen / Teilnahmebedingungen

Keine
Tony Kühn
Tony Kühn

Tony Kühn ist Mitglied der Philognosie-Redaktion. Er gibt seit über 15 Jahren deutschlandweit Kurse und Seminare in den Bereichen Tai Chi, Qi Gong, Kommunikations- und Persönlichkeitsschulung.

Seit etwa sechs Jahren ist er zusätzlich als Redakteur tätig und leitet einige erfolgreiche Online-Projekte. Philognosie ist sein erstes eigenes Projekt, in dem er seine Leitidee - Lernen mit Spaß zu verknüpfen - realisiert.

Wichtig ist ihm dabei vor allem die Entwicklung und Umsetzung von neuen didaktischen Konzepten, die es einer breiten Masse von Menschen möglich machen, selbst in die Wissensvermittlung einzusteigen.

In diesem Kurs will er die Rolle der Komplexitätsverarbeitung beim Lernen näher bringen. Da die Fähigkeit "Komplexität zu verarbeiten" der Kern jedes Lernen und Lehrens ist, können von diesen Anregungen vor allem Menschen profitieren, die selbst Lehrtätigkeiten ausüben.



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