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von  Petra Sütterlin

Homepage: www.philognosie.net

Datum: 10.02.2006

Petra Sütterlin
Petra Sütterlin

Die Arbeit mit Träumen zählt seit langem zu meinen Hobbies, die ich neben Tanzkursen, Yoga und Meditation in Seminaren vermittle. Mir kommt es vor allem darauf an, für Interessierte eine möglichst praxisnahe Einführung zu geben, die ohne große Vorkenntnisse einfach erlernt werden kann.

Alle Anleitungen und Übungen sind in meinen Seminaren erfolgreich angewandt worden, so daß Sie hier eine einmalige Zusammenfassung aus der Erfahrung von vielen "Traumpiloten" erwartet.

Dieser Kurs hat schon vielen Interessierten geholfen, einen Einstieg in die Traumentwicklung zu finden.



Inhaltsverzeichnis:

Immer wenn wir träumen, begeben wir uns auf eine Reise in eine geheimnisvolle Welt voller Spannung und Abenteuer. Lernen Sie von erfahrenen Traumpiloten, wie Sie Ihre Träume bewußt erzeugen und gestalten können. Erfahren Sie, wie Sie in Ihren Träumen Freunde und Lehrer finden. Außerdem zeige ich Ihnen, wie Sie luzid träumen können.

Durch den modularen Aufbau der Lektionen können Sie Ihre eigenen Ziele und Methoden individuell zusammenstellen. Sie bekommen damit alle wichtigen Werkzeuge, die Traumpiloten benötigen.

Kursumfang: 29 Lektionen mit Übungen und Erfahrungsberichten
Voraussetzungen: keine

Zielgruppe

Dieser Kurs ist für alle Menschen geschrieben, die ihre Träume kreativ gestalten wollen. Alle Voraussetzungen werden in den einzelnen Kurslektionen erklärt, so daß auch Einsteiger direkt mit ihrer Traumentwicklung beginnen können. Die umfangreichen Anleitungen und Übungsbeschreibungen sind auch für erfahrene Träumer ein reicher Ideenpool für weiterführende Traumerfahrungen.

Themen

Der Kurs unterteilt sich in zwölf Kapitel, die folgende Schwerpunkte behandeln:

Wozu kreativ träumen?
In diesen Lektionen werden ausführlich alle Möglichkeiten erklärt, die Traumpiloten mit den Techniken des kreativen Träumens erreichen können. Sie bekommen einen Überblick über die Vielzahl der möglichen Traumziele, der Ihnen hilft, persönliche Traumziele zu wählen.

Persönliches Traumziel
In dieser Lektion werden die Grundlagen erläutert, die Sie für die Formulierung Ihrer eigenen Traumziele benötigen. Diese Ziele sind für Sie eine wichtige Basis, die Ihnen helfen wird, auch schwierigere Traumthemen zu meistern.

Tiefe Versenkung
Als Methode zur tiefen Versenkung stelle ich Ihnen eine Version des kanadischen Autogenen Trainings vor. Mit Hilfe dieser einfachen Technik lernen Sie, Traumaffirmationen in Ihr Unterbewußtsein zu versenken. Autosuggestion ermöglicht Ihnen, sich schon vor dem Schlaf zu versenken und an die "Randzone" der Traumwelt zu gelangen. Jeder Gedanke (Affirmation), den Sie sich in diesem Versenkungszustand einprägen, wird sehr viel stärker im Traumbewußtsein präsent sein, als irgendein Alltagsgedanke.

Traumerinnerung anregen
Dieses Kapitel umfaßt fünf Lektionen, die Ihnen eine breite Palette an Möglichkeiten vermitteln, wie Sie Ihre Traumerinnerung zurückgewinnen, verbessern und festigen können. Angefangen von kurzen Übungen vor dem Einschlafen, der Gestaltung eines Traumsettings, empfehlenswerten Tips und Tricks beim Aufwachen bis hin zu Traumgesprächen mit Freunden, finden Sie hier alles, was Sie brauchen, um Ihre Traumerinnerung zu aktivieren.

Traumspiegel erstellen
Die Erstellung eines Traumspiegels wird Sie dabei unterstützen, innere Blockaden und Zweifel abzubauen, mit denen viele Einsteiger zu kämpfen haben. Er wird Ihnen zeigen, wie Sie neue Fähigkeiten leichter verinnerlichen können, indem Sie sich Ihrer Einstellung bewußt werden bzw. sie nach eigenen Maßgaben verändern.

Traumverhalten
In dieser Lektion stelle ich Ihnen erfolgreiche Verhaltensweisen und dazu passende Affirmationen für Traumpiloten vor. Diese fünf Kernideen werden Ihnen im Laufe Ihrer weiteren Traumarbeit wertvolle Dienste leisten, da sie mit allen folgenden Traumtechniken kombiniert werden können.

Traumplanung
In diesem Kapitel lernen Sie, wie Sie Traumthemen bewußt induzieren können. Damit haben Sie die Möglichkeit Ihre Probleme "im Schlaf zu lösen" bzw. Ihr verborgenes Kreativitätspotential im Alltag nutzbar zu machen. Manchmal entdeckt man so auch vergessene Wünsche und Erinnerungen, die unser Leben im Verborgenen beeinflussen.

Traumfreunde finden
Eine weitere spannende Möglichkeit mit seinen Träumen zu arbeiten, ist eigene Traumfreunde zu finden. Wie Sie aus Ihrer Erfahrung wissen, kann in Träumen alles mögliche geschehen. Im Traum kann es vollkommen normal sein, sich mit einem Baum, einem Fabelwesen oder einem Tier zu unterhalten. Hier zeige ich Ihnen, wie Sie Ihren persönlichen Traumfreund kennenlernen.

Luzid träumen
In allen Kulturen finden sich Beschreibungen eines recht ungewöhnlichen Traumzustandes, der als Wach-, Klar- oder auch luzider Traum bezeichnet wird. Der entscheidende Schritt besteht darin, sich im Moment des Träumens bewußt zu werden, daß man träumt. Wenn Ihnen dieser Schritt gelingt, gibt es in den Traumwelten keine Beschränkungen, Ängste oder Hindernisse mehr. Diese Art der Traumkontrolle wird zurecht als "Krone des Träumens" beschrieben.

Traumdeutung
Träume sind keine Sackgassen - es gibt viele Möglichkeiten ihren Bedeutungszusammenhang zu entdecken. Um Ihnen eine Anschauung von dem Reichtum und der Deutungsvielfalt Ihrer Träume zu geben, stelle ich Ihnen in diesem Kapitel drei Methoden vor, mit denen Sie selbst eigene Traumdeutungen erstellen können.

Traumtagebuch
Damit Ihre kleinen Schätze aus der Traumentwicklung lange erhalten bleiben, zeige ich Ihnen, wie Sie ein Traumtagebuch anlegen können. Anhand eines Beispiels erläutere ich die wichtigsten Aspekte von Traumnotizen, mit denen Sie in Ihren eigenen Aufzeichnungen experimentieren können.

FAQ
Als Anhang zu diesem Kurs habe ich noch eine Sammlung von häufig gestellten Fragen und Antworten zur alltäglichen Praxis der Traumentwicklung angefügt. Hier werden viele Themen weiter vertieft und Problemlösungen zu besonderen Fragestellungen angeboten.

Voraussetzungen / Teilnahmebedingungen

Keine - alle nötigen Techniken und Kenntnisse werden den Teilnehmern im Kurs vermittelt.
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 Legende:
 5: super - bis 1: erträglich


Kommentar-Liste


Betreff: Autor:
Zeit:
Träume erinnern
Friedbert Roth 07.01.2004 09:58
Habe diesen Traumkurs seit 6.12.03 belegt und übe täglich und trotzdem habe ich sehr große Schwierigkeiten beim Träume erinnern. An manchen Tagen kann ich einen langen Traum erinnern, so z. B. als ich meinen Traumfreund kennenlernte, dann erinnere ich mich fragmentarisch an vier Träume, dann aber auch an keinen. Ist das normal oder kann mir jemand einen Rat zum besseren Erinnern geben. Tägliche Affirmationen und ein Traumtagebuch verwende ich bereits.
   RE: Träume erinnern
Petra Sütterlin 07.01.2004 13:01
Sehr geehrter Herr Roth,

ich stelle Ihnen noch ein paar Fragen, bevor ich Ihnen meinen - erst mal allgemeinen Rat - schreibe.

In welchem Kapitel des Kurses befinden Sie sich? Haben Sie alle Lektionen schon gelesen?

> Habe diesen Traumkurs seit 6.12.03 belegt und übe täglich
> und trotzdem habe ich sehr große Schwierigkeiten beim
> Träume erinnern. An manchen Tagen kann ich einen langen
> Traum erinnern, so z. B. als ich meinen Traumfreund
> kennenlernte, dann erinnere ich mich fragmentarisch an vier
> Träume, dann aber auch an keinen.

Sie üben seit ca. 4 Wochen - an wie vielen Tagen erinnern Sie sich - an wie vielen Tagen nicht? Überwiegt das 'Erinnern'?

> Tägliche Affirmationen und ein Traumtagebuch verwende ich bereits.

Welche Affirmationen verwenden Sie vor dem Schlafen gehen? Wie verwenden Sie Ihr Traumtagebuch?

> Ist das normal oder kann
> mir jemand einen Rat zum besseren Erinnern geben.

Allgemein ist es normal, daß die Traumerinnerung anfänglich stark schwankt. Daß Sie sich manchmal an keinen Traum erinnern und dann wieder Träume erinnern ist üblich. Die Erinnerung an 4 fragmentarische Träume zeigt an, daß sich Ihr Traumerleben deutlich ausbildet. Gratulation!
Durststrecken sind normal - in solchen Phasen gilt es: dran bleiben!

Manchmal muß man zwischen verschiedenen Techniken variieren. Es kann durchaus 6 Wochen - 2 Monate dauern, bis man die Technik findet, die einem selbst liegt und die Erinnerung steigert. Prinzipiell ist wichtig es täglich zu machen - das machen Sie bereits.

Im Kapitel Traumerinnerung (5. Träume erinnern) sind mehrere Methoden angegeben - welche haben Sie probiert?
Nicht jede Methode funktioniert bei allen Menschen gleich. Experimentieren Sie mit den Methoden.

In der Lektion "10.1. Träum ich oder wach ich?" ist eine Methode beschrieben, die nicht nur für luzide Träume brauchbar ist, sondern auch die Traumerinnerung steigert und meist gute Ergebnisse bringt.

In der Lektion "5.3. Nach dem Aufwachen" ist die Übung "Übung: Schlafunterbrechung ..." beschrieben. Diese Übung funktioniert eigentlich immer. Es lohnt sich diese zu einem geeigneten Zeitpunkt mal auszuprobieren.

Wichtig ist auch die Phase des Aufwachens. Achten Sie darauf, Ihre Träume sofort aufzuschreiben. Beim Versuch sich an die Träume zu erinnern ist schon so mancher wieder eingeschlafen und hat dann nichts aufgeschrieben und nichts erinnert.

Träume reagieren stark auf Wünsche, auf die eigene emotionale Beteiligung. Die Methoden sind nur Hilfsmittel. Affirmationen sind beharrliche Wiederholungen, die auch abstumpfen können. Wichtig ist der innere Drang, Träume erinnern zu wollen - Lust drauf haben, Träume zu erinnern. Letztendlich ist es egal, wie Sie diesen Drang erzeugen.
Was interessiert Sie besonders an Träumen? Haben Sie den Wunsch Ihren Traumfreund wieder zu treffen?

Vielleicht hilft Ihnen auch diese Metapher:
Träume sind wie kleine Elfen, sie verlangen viel Aufmerksamkeit. Denkt man nicht mehr an sie, verschwinden sie, schenkt man ihnen wieder Aufmerksamkeit, kommen sie wieder.

Mit schönen Grüßen
Petra Sütterlin


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© 2002-2008 Philognosie