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Petra Sütterlin
Frau Sütterlin studierte Psychologie an der Uni in Tübingen. Sie unterrichtete einige Jahre als Dozentin in verschiedenen Volkshochschulen in Niedersachsen und veranstaltete Kurse als selbständige Seminarleiterin im Bereich Graphik und Design. Heute ist sie Inhaberin und Chefprogrammiererin des Philognosie-Wissensarchivs.
Die Erforschung des Phänomens des "Denkens" ist eines der Steckenpferde der Autorin. Hier beschäftigt sie sich mit verschiedenen logischen Systemen, um deren Grenzen und Möglichkeiten verstehen zu können.
In diesem Kurs können Sie einen kleinen Streifzug durch die Geschichte der Logik mitverfolgen. Dieser endet in einem der modernsten logischen Theoreme - der dreiwertigen Logik. Vielleicht gewährt uns dies einen Ausblick auf das Denken zukünftiger Generation, deren Entwicklungsstufe unserer weit überlegen sein wird.
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Unser Verständnis der Welt ist davon abhängig, wie wir über sie reflektieren können. Insofern sind unsere Instrumente der Erkenntnis - bislang durch die zweiwertige Logik repräsentiert - mehr als nur eine formale Spielerei tiefsinniger Philosophen. Mit dem Aufstieg der empirischen Wissenschaften konnten wir den Siegeszug der aristotelischen Logik erleben. Ohne diese Errungenschaft, wären die Erkenntnisse und Möglichkeiten unserer europäischen Kultur nicht möglich gewesen.
Doch sind die Grenzen der zweiwertigen Logik heute weitgehend bekannt und die Auflösungserscheinungen - z.B. der Zerfall des Wahrheitsparadigmas - nagen seit langem an den Grundfesten dieses Systems. Doch mit Gotthard Günthers dreiwertiger Logik erscheint ein neuer Stern am Firmament, der die Kraft besitzt, die Widersprüche des alten Systems zu überwinden. In diesem Kurs wird die Geschichte der Logik dargestellt und die Gründe veranschaulicht, die letztendlich zum polykontexturalen Denken führten. Außerdem werden einige wichtige Grundlagen zum Verständnis der dreiwertigen Logik erklärt.
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| Kursumfang: |
24 Lektionen mit Quellennachweis |
| Voraussetzungen: |
Interesse am logischen Denken |
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Zielgruppe
Jeder, der sich für das Phänomen des Denkens interessiert und erforschen will, welche Grenzen und Möglichkeiten durch die Logik (und deren Paradigmen) erschlossen werden. |
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Themen
1. Wozu Logik?
Wieso sollte ich mich mit Logik und dazu noch mit dreiwertiger Logik befassen? Was sind die Voraussetzungen unseres Denkens und was ist eigentlich Logik?
2. Wie wir denken
Wir denken zweiwertig, d.h. in sich gegenseitig ausschließenden Gegenüberstellungen nach den Prinzipien der Aristotelischen Logik. Wir denken in Hierarchien, selten in Heterarchien.
3. Die Seinsorte der Welt
Was sind die Grenzen der zweiwertigen Logik? D.h. was wir damit nicht abbilden können und die "Lösung", mit der wir es dennoch abbilden können?
4. Die proemiale Relation
Die Polykontextural-Theorie von Gotthard Günther umfaßt neben der mehrwertigen Logik auch die Kenogrammatik und Morphogrammatik.
5. Polykontexturales Denken
Polykontexturales Denken ist nicht mehr von Wahrheit, sondern von Reflexion und Sinn geprägt. |
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Voraussetzungen / Teilnahmebedingungen
Keine |
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Legende: 5: super - bis 1: erträglich
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Kommentar-Liste
Keine Kommentare vorhanden.
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© 2002-2008 Petra Sütterlin - Philognosie und deren Lizenzgeber. Alle Rechte vorbehalten. (Siehe Impressum)