Potenzstörungen: Welche Laster können zu Potenzproblemen führen?

13.04.2010
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Aris Rommel
www.philognosie.net
  

Wenn es uns gut geht, frönen wir doch allzu gerne dem einen oder anderen kleinen Laster. Ein leckeres Essen, eine Zigarette zur Entspannung oder auf einer Party mal ordentlich einen über den Durst trinken. All dies sind unsere kleinen Laster, auf die keiner gerne verzichten möchte.

Fett PotenzproblemeDoch derartige Laster machen leider nicht nur Spaß, sondern können längerfristig auch zu Problemen mit der Potenz führen. Denn sie haben manchmal unerwünschte Nebenwirkungen, die sich im zunehmenden Alter negativ auf die Potenz des Mannes auswirken können.

Die ersten kleinen körperlichen Potenzstörungen fangen bei Männern meist zwischen 40 und 50 Jahren an. Etwa ab diesem Alter beginnt sich der Körper zu "rächen", wenn man ihn all die Jahre davor zu sehr vernachlässigt hat.

Doch viele dieser körperlichen Störungen sind harmlos, wenn man rechtzeitig die Kurve kriegt und anfängt bewusster mit seinem Körper umzugehen.

Daher werde ich im Folgenden einige bekannte und beliebte Laster und ihre Wirkung auf die Potenz darstellen. Letztlich muss jeder selbst wissen, für welche Laster er sich entscheidet. Doch bei einer Entscheidung sollte man wissen, wofür bzw. wogegen man sich entscheidet. Denn alles auf einmal kann man leider nicht haben.

1. Fettes Essen und Übergewicht schadet der Potenz

Wer gerne fette Nahrungsmittel wie Pommes frites, Butter, Käse, rotes Fleisch, Speiseeis oder Backwaren zu sich nimmt, wird im Körper viel LDL-Cholesterin ansammeln. Dies kann dazu führen, dass die Blutfettwerte steigen und das LDL-Cholesterin die Arterien zusetzt. Damit besteht auch die Gefahr Durchblutungsstörungen im Penis zu bekommen.

Zudem werden oft die sogenannten "freien Radikale" als Hauptgrund für die zunehmende Verkalkung der Arterien genannt. Hohe Fettwerte können außerdem die Blutgefäße verengen und den Testosteronspiegel senken, der für unser Lustempfinden zuständig ist. Rauchen und Alkoholgenuss können die negativen Wirkungen auf den Körper noch verstärken.

Es kann also schon viel helfen eine Diät zu machen, um wieder auf sein Normalgewicht zu kommen. Essen Sie auch wieder mehr Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und Hülsenfrüchte, um die freien Radikale zu reduzieren. Auch der Verzehr von Fisch senkt den LDL-Cholesterinspiegel, wodurch die Blutgefäße wieder entlastet werden bzw. sich regenerieren können.

2. Übermäßiges Rauchen fördert Potenzstörungen

übermäßiges Rauchen und ImpotenzMan hat festgestellt, dass die Gefahr von Erektionsstörungen bei Rauchern ab 40 Jahren etwa doppelt so hoch ist, wie bei Nichtrauchern. Wer mehr als 20 Zigaretten am Tag raucht, kann sogar dauerhaft die Schwellkörpermuskeln im Penis schädigen.

Auch das sogenannte Dränagenetz im Penis verengt sich beim Rauchen. Das Dränagenetz ist für den Zu- und Abfluss des Blutes im Penis zuständig. Negative Folgen - wie Raucherbeine - sind vielen schon als Konsequenz bekannt.

Ähnliches kann natürlich auch mit dem Penis passieren. Böse Zungen sprechen daher - bei Erektionsstörungen durch das Rauchen - vom "Raucherpenis".

Zudem kann das Nikotin die Nervenfasern, welche die Erektion steuern, betäuben und so die Empfindungsfähigkeit herabsetzen. Wer also nicht auf das Rauchen verzichten kann, sollte deshalb nach dem Sex und nicht davor rauchen.

3. Zuviel Alkohol kann impotent machen

Eine weitere Sucht - die dem genussvollen Sex sehr schaden kann - ist Alkohol. Wird Alkohol häufiger in übermäßigen Mengen getrunken, kann er letztlich sogar zur Impotenz führen. Wer mehr als 600 g Alkohol in der Woche (ca. 15 Liter Bier) zu sich nimmt, läuft Gefahr das zentrale und periphere Nervensystem dauerhaft zu schädigen.

Dies führt dann dazu, dass Nervenimpulse vom Gehirn über das Rückenmark hin zum Penis immer schlechter geleitet werden. Nicht umsonst zählt man den Alkohol zu den sogenannten Neurotoxinen (Nervengiften).

Aber schon ein Alkoholspiegel von 0,5 Promille kann zu Beeinträchtigungen führen. Bei mehr als ein Promille klagen viele gar über eine völlige Schicht im Schacht. Manche Männer - und Frauen - regt Alkohol zwar zu sexuellen Tätigkeiten an, aber speziell Männer haben oft das Problem dann nicht mehr "kommen zu können" bzw. eine Ewigkeit für den Höhepunkt zu brauchen.

Fazit

Soweit zu meinen Ausführungen zu Lastern und wie sie die Sexualität negativ beeinflussen können. Mir persönlich hat dieses Wissen geholfen, mich zu entscheiden, welches Laster mir wirklich am Herzen liegt. Da ich gerne rauche und einem guten Essen nicht abgeneigt bin, hat es mich zusätzlich motiviert, mehr für meine Gesundheit und sexuelle Empfindungsfähigkeit zu tun.

Ich beschreibe hier natürlich nur einige körperliche Ursachen, die zu Erektionsstörungen führen können. Es gibt aber auch viele psychische Ursachen, die ebenfalls zu Problemen führen können. Aber wer seinen Körper gesund und leistungsfähig hält, hat schon einmal eine Ursache ausgeschlossen.

Vielleicht helfen Ihnen diese Zeilen, sich ebenfalls gezielter zu entscheiden, welchen Lastern - inklusive Nebenwirkungen - Sie letztlich wirklich frönen wollen.

Treffen Sie also eine kluge Wahl ...

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