Problem Schlafstörung: Tipps zum besseren Einschlafen

06.07.2009
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Jamina Diley
jaminadiley.homepage.eu
  

Ein gesunder Schlaf ist unverzichtbar. Wissenschaftliche Studien belegen, dass ungenügender Schlaf auf die Dauer gesundheitsschädigend ist und im seelischen und mentalen Bereich zu vielerlei Störungen führen kann. So wurden bei Probanden unter Schlafentzug neurotische bis schwere psychotische Störungen im seelischen Bereich nachgewiesen.

Einschlafprobleme SchlafstörungDer Schlafrhythmus untergliedert sich in einzelne Phasen, wobei die Tiefschlafphase einen Gesamtzeitraum von etwa zwei Stunden ausmacht. In dieser Zeit regenerieren sich Körper und Seele und laden Energie für den nächsten Tag auf.

Die Tiefschlafphase selbst ist traumlos, die meiste Zeit des Schlafens wird aber mit Träumen zugebracht. Träume erfüllen, obwohl sie uns oft unsinnig vorkommen, eine wichtige Funktion, wir verarbeiten hier nämlich die Erlebnisse des Tages und auch weiter zurück reichende Erlebnisse und Eindrücke.

Damit wir jeden Tag aufs Neue an das Gestrige anschließen können, muss das Unterbewusstsein durch Träume die zurück liegenden Erlebnisse verarbeiten. Langwierige Konflikte, aktuelle Sorgen und Schwierigkeiten, Komplexe und auch länger zurück liegende Erlebnisse können sich durch unser ganzes Traumleben ziehen, oft über einen längeren Zeitraum, um durch bewusste Auseinandersetzung die Lösung des inneren Konfliktes anzustreben.

Manchmal hilft hier auch eine psychologische Beratung, die Symbolsprache der Träume richtig zu deuten und so verdrängte seelische Inhalte bewusst zu machen. Traum und Tiefschlaf sind wichtig, damit wir uns ausreichend regenerieren und genügend Energie für den kommenden Tag aufladen können. Idealerweise beträgt die Schlafzeit 8 Stunden, wobei 5 Stunden auf die Dauer nicht unterschritten werden sollten, da die Tiefschlafphase sonst nicht ausreichend gewährleistet ist.

Ursachen bei Schlafstörungen

Viele Menschen unserer Zeit klagen über Schlafstörungen. Oft liegt die Ursache darin, dass man abends nicht richtig abschalten kann. Die Schwierigkeiten ein- und durchzuschlafen, kann auf die Dauer eine Irritation unseres Nervenkostüms verursachen: Wir fühlen uns erschöpft, zerschlagen, gereizt, unkonzentriert und abgespannt, weil wir einfach nicht ausgeruht genug sind.

Damit wir aber mit den praktischen und mentalen Anforderungen des Lebens zurechtkommen, ist ein ausgeruhter Geist notwendig. Leiden Sie chronisch über einen langen Zeitraum unter Schlafstörungen, ist sicherlich ärztlicher Rat von Nöten, um der Ursache auf den Grund zu kommen. So kann eine unbehandelte Krankheit oder eine körperliche Funktionsstörung durchaus zu Schlafproblemen führen.

Wenn organische Ursachen auszuschließen sind, sollten Sie vielleicht einen Psychologen konsultieren, der mit Ihnen gemeinsam die Ursache Ihrer Schlafstörungen ergründet. Manchmal können nagende Konflikte, traumatische Erlebnisse und Ängste, die uns nicht bewusst sind, der Grund für unsere Schlafstörungen sein. Aber auch andauernder Stress, eine ungeregelte Lebensweise und akute Sorgen können uns den Schlaf rauben.

Unser Unterbewusstsein nimmt die Funktion eines Sammelbeckens ein, es fängt jeden Eindruck und Gefühlsregung auf, die wir bewusst nicht wahrnehmen oder nicht ausreichend integrieren können, um sie in unseren Träumen zu verarbeiten. Leiden wir jedoch unter Schlafstörungen, können wir von dem Schwall, der auf uns täglich einströmenden Eindrücke und seelischen Erregungen, nicht genügend abschalten.

Allgemeine Hilfen bei Schlafstörungen

Neben Entspannungstechniken sind sportliche Aktivitäten und lange Aufenthalte an der frischen Luft für einen gesunden Schlaf förderlich. Körperliche Bewegung stimuliert die natürliche Müdigkeit am Ende eines Tages und lässt Sie einen erholsamen Schlaf finden. Bei chronischen Schlafstörungen hat sich das Führen eines Schlaftagebuchs bewährt, das Sie mindestens zwei Wochen lang führen sollten. Es hilft Ihnen und Ihrem Arzt, die Ursache für Ihre Schlafstörungen zu finden.

Tipps zum besseren EinschlafenDas „Kursbuch Gesundheit“ gibt für das Führen eines Schlaftagebuchs folgende Angaben vor: Notieren Sie ...:

  • ... um welche Zeit Sie ins Bett gehen und wann Sie wieder aufstehen.
  • ... was Sie tagsüber gemacht haben und in welcher Stimmung Sie waren.
  • ... welche Nahrungsmittel und Getränke Sie ab nachmittags einnehmen.
  • ... wodurch Ihr Schlaf gestört wurde, welche Gedanken Sie nachts beschäftigen.
  • ... wenn Sie tagsüber ein Mittagsschläfchen gehalten haben.

Einschlafproblem - Tipps zum leichteren Einschlafen

Wer Probleme mit dem Einschlafen hat, kann selbst eine ganze Menge tun. Ich habe versucht eine möglichst umfassende Liste aufzustellen, mit der Sie experimentieren können. Selbstverständlich kann niemand alle Punkte durchführen bzw. auch nicht jeder Punkt ist für jeden Menschen persönlich geeignet. Suchen Sie sich also diejenigen Punkte aus, die Sie speziell anwenden können oder wollen. Bei der Vielzahl der Optionen sollte sich auch für Ihren Geschmack etwas finden lassen ...:

1. Essen Sie nie kurz vor dem Zubettgehen schwere und reichhaltige Mahlzeiten. Gehen Sie aber auch nicht hungrig zu Bett. Wenn Sie spät abends essen, nehmen Sie eine leichte Mahlzeit zu sich.

2. Vermeiden Sie aufregende Nachrichten, Bücher, Musik oder Filme, kurz bevor Sie sich Schlafen legen. Lesen Sie stattdessen leichte Lektüre, bis Ihnen allmählich die Augen schwer werden.

3. Hören Sie sanfte Musik - eine Massage tut auch sehr gut.

4. Versuchen Sie, kurz vor dem Schlafengehen vom Tag abzuschalten, keine geistigen Anstrengungen mehr!

5. Gehen Sie immer zur gleichen Zeit zu Bett und verzichten Sie auf Mittagsschläfchen, damit Sie auch abends ausreichend müde sind.

6. Beseitigen Sie Störfaktoren, wie Licht, schlechte Luft und Lärm. Der Schlafbereich sollte als Ruhezone abgegrenzt werden.

7. Wie man sich bettet, so liegt man. Die Matratze sollte nicht zu weich sein, gut ist eine harte Unterlage unter der Matratze.

8. Entfernen Sie in unmittelbarer Nähe Ihres Bettes elektromagnetische Einflüsse wie Radiowecker, Fernseher und ähnliches.

9. Vermeiden Sie zuviel Alkohol, Nikotin, Kaffee und Cola (phosphorhaltig: kann zu Unruhe führen). Schwarzen Tee und Kaffee sollten Sie ab 17 Uhr nicht mehr trinken, weil Koffein anregend wirkt.

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von Jamina Diley

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Noch ein guter Tip andreas linke 29.03.2010 19:12
Ich habe folgendes herausgefunden. Wer sich im Bett wälzt,nimmt oder sagt sich innerlich (evtl. auch mündl. aussprechen) vor "jetzt bleibe ich wach" . einfach ab und zu wiederholen. Probiert es einfach mal aus.