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Wachsen bei Ihnen manche Papierstapel in bedrohliche Höhen? Finden Sie gelegentlich Telefonnummern nicht wieder, obwohl Sie genau wissen, dass Sie sie irgendwo notiert haben? Lassen Sie den Posteingang gern mal Posteingang sein – und ignorieren ihn für längere Zeit?
Dann geht es Ihnen wie vielen anderen Menschen, die versuchen mit der Komplexität und Informationsflut im Alltag umzugehen. Meist reicht es nicht sich rein intuitiv mit solchen Informationsmengen auseinanderzusetzen. Ein System ist gefragt, das leistungsfähig genug ist, schnell und sinnvoll die Spreu vom Weizen zu trennen.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie die Datenflut in die richtigen Bahnen lenken, typische Fehler vermeiden und jederzeit die Übersicht behalten. Lesen Sie diesem Beitrag der Webseite Business-best-pratice.de - "Einfach organisiert!"
Woher kommt es, dass auf so vielen PCs die E-Mail-Eingangsordner aus allen Nähten platzen? Und welches sind die größten Sicherheits-Schwachstellen am PC? Es gibt 7 typische Fehler beim Umgang mit Informationen, so die erfolgreiche amerikanische Profi-Aufräumerin Lorie Marrero, die sie in den Büros ihrer Kunden immer wieder antrifft und die sich ganz einfach vermeiden lassen. Im folgenden werden wir Ihnen 7 Profi-Tipps vorstellen, mit denen Sie erfolgreich Informationen organisieren können.
Ein ganz einfacher Schritt hin zu einer schnellen Informationsverarbeitung ist die Unterscheidung zwischen:
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, alles, was unter „Dokumentation“ fällt, immer direkt abzulegen (oder in einer Vorablage wegzupacken). Dann haben Sie einen großen Teil der täglichen Informationsflut schon bearbeitet! Die Unterscheidung gilt für Ihre Papierunterlagen ebenso wie für Ihre E-Mails und andere Dateien.
In vielen Büros, so Profi-Aufräumerin Lorie Marrero, verhindern auch schlecht funktionierende Büromöbel und Schriftgutbehälter ein schnelles Ablegen: Klemmende Ordner oder überfüllte Schubladenschränke laden kaum zum Benutzen ein. Und wer legt schon gerne eine neue Hängemappe an, wenn er sich das dafür nötige Material aus verschiedenen Ecken des Büros zusammensuchen muss?
Folgendes können Sie tun:
Ein weiterer typischer Problembereich ist das Adressmanagement. Wenn Adressen und Telefonnummern an verschiedenen Orten gespeichert bzw. notiert sind, etwa auf Zetteln, Visitenkarten, im persönlichen handgeschriebenen Adressbuch und einer elektronischen Adressverwaltung, wird es schwierig, Telefonnummern zu finden oder aktuell zu halten.
Schaffen Sie sich ein Master-System an, in dem Sie alle Adressen verwalten und aktualisieren – am besten auf dem PC. Alle weiteren Adresssysteme leiten Sie dann davon ab: Machen Sie sich einen Ausdruck für unterwegs, oder synchronisieren Sie die Daten auf Ihrem Mobiltelefon damit.
Das „Alles an einem Ort“-Prinzip lässt sich mit großem Erfolg auch in anderen Bereichen des Informationsmanagements anwenden:
Einfach organisiert! - Praxis-Tipp: Zu viele Termine? Oft hilft es bereits, streng zwischen wirklichen „Terminen“ und andererseits „Aufgaben“ zu unterscheiden, um die Anzahl der zu verwaltenden Termine deutlich zu reduzieren – und ein entsprechend einfacheres System nutzen zu können.
Wir können uns heute fast jede Information auf Knopfdruck beschaffen, und doch haben wir uns unsere alte Jäger- und Sammlermentalität bewahrt: Wegwerfen fällt der Mehrheit äußerst schwer, ist die Erfahrung von Lorie Marrero. Die Folge sind überfüllte Büros, zugemüllte Festplatten und unproduktive Suchzeiten.
Einfach organisiert! - Praxis-Tipp: Unterlagen aussortieren – mit dem „12-Wochen-Post-it-Trick“. Sie würden ja gerne Unterlagen entsorgen – Sie sind sich aber nicht sicher, was Sie noch brauchen, was ins Archiv ausgelagert und was entsorgt werden kann?
Da hilft der folgende Trick:
1. Markieren Sie alle Papierbehälter – Ordner, Stehsammler, Hänge- und Einstellmappen, auch die an Ihrem Schreibtisch! – mit einem Post-it-Index-Streifen. Sobald Sie das erste Mal auf einen Behälter zugreifen, entfernen Sie dann den Streifen.
2. Alle Behältnisse, die nach 12 Wochen noch einen Streifen tragen, können Sie aus dem Büro auslagern – in einen Nebenraum, auf den Gang oder in schlecht erreichbare Regalfächer im Büro.
3. Den Inhalt von Schriftgutbehältern, auf die Sie dann nach weiteren neun Monaten immer noch nicht zugegriffen haben, können Sie direkt entsorgen bzw. in Archivboxen umfüllen und ins Archiv stellen.
Was machen Sie mit schmutzigem Geschirr? Warten Sie, bis die Spüle zugestellt ist, bevor Sie mit dem Abwasch beginnen? Sammeln Sie hohe Tellerstapel neben der Spülmaschine, bevor Sie sie einräumen? Oder kümmern Sie sich regelmäßig darum – täglich, sodass nichts herumsteht?
Niemand käme auf die Idee, eine Woche lang nicht abzuwaschen und sich dann über die Geschirrberge zu wundern, sagt Lorie Marrero. Das Gleiche sollte für die Eingangspost gelten, denn es gibt einen nie versiegenden Strom von E-Mails und Papierunterlagen.
Daher unser Rat: Großaufräumaktionen sollten Sie vermeiden! Wenn Sie täglich einmal Klarschiff machen, so dass Eingangskorb und -ordner abends leer sind, halten Sie den Aufwand relativ gering – und je geringer der Aufwand, umso größer die Motivation, es „mal eben zwischendurch“ zu erledigen!
Wenn es bei Ihnen in der Firma nicht zentral und automatisch geschieht: Richten Sie sich für Ihre Datensicherung ein eigenes System ein, beispielsweise über eine externe Festplatte (zum Teil bringen die bereits ihr eigenes Sicherungsprogramm mit – dann drücken Sie nur noch auf einen Knopf).
Wichtig: Die Datensicherung sollte möglichst einfach und schnell vonstatten gehen. Je unkomplizierter sie ist und je mehr davon automatisch geschieht, umso leichter wird es Ihnen fallen, sie regelmäßig vorzunehmen!
Erinnern Sie sich noch an die Zeiten, als man nichts als die PIN für die EC-Karte im Kopf behalten musste? Heute haben wir eine unüberschaubare Zahl von Zugangscodes, Benutzernamen und Passwörtern zu verwalten.
Eine verbreitete Reaktion auf dieses Phänomen ist die, besonders einfache Passwörter zu wählen und/oder bei möglichst vielen Adressen dasselbe Passwort zu verwenden. Und diejenigen, die sich um etwas ausgefallenere Passwörter bemühen, sammeln diese häufig in einer einfachen Excel- oder Word-Datei auf dem Rechner, wo die Daten leicht ausspioniert werden können.
Kurz: Alle diese Varianten bedeuten ein hohes Sicherheitsrisiko! Laut einer Studie von Forschern der Universität Maryland werden ans Internet angeschlossene Rechner statistisch alle 39 Sekunden attackiert. Die Einbruchsversuche laufen in der Regel automatisiert ab und nutzen dabei gezielt die weltweit verbreitete Nachlässigkeit beim Anlegen von Zugangspasswörtern.
So sichern Sie sich ab:
Die Alternative ist eine Software, die Ihre Zugangsdaten verwaltet. Das Prinzip: Sämtliche Passwörter werden in einer einzigen Datenbank verwaltet und in einer verschlüsselten Datei gespeichert, die Sie dann mit einem Master Key öffnen.
Produkt-Tipp: Gute Software für die Verwaltung Ihrer Zugangsdaten
Mittlerweile ein Klassiker der Passwort-Verwaltung ist der „Password Keeper“ des Shareware-Programmierers Gregory Brown. Mithilfe einer verschlüsselten Miniatur-Datenbank können Sie hier Zugangsdaten aller Art vor fremdem Zugriff schützen.
Quelle: Einfach organisiert!
(Hrsg.: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG) Mehr Organisations-Tipps und andere Management-Tipps finden Sie unter:
Business-Best-Practice.de.
Viel Erfolg beim Organisieren Ihre Büroarbeit!
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Thema: 4.7 | Information: 4.7 | Verständlichkeit: 4.8 |
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