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Können Sie Entscheidungen anderer Leute stets nachvollziehen? Wenn nicht, dann sagen Kopfmenschen oft: „Hier hat der Bauch entschieden“. Sie verstehen Ihre Mitarbeiter, Geschäftspartner und Kunden besser, wenn Sie Menschen mit Herz-, Bauch- oder Kopf-Intelligenz auseinanderhalten können.
Lernen Sie jetzt in diesem Beitrag aus Simplify your Business die dahintersteckenden 9 verschiedenen Persönlichkeitstypen kennen und erfahren Sie, wie Sie mit ihnen Ihre Ziele erreichen.
Für Herz-Typen ist es normal, ständig in Gefühlen „zu schwimmen“. Sie sind jedoch keine schlechteren Denker. Sie ziehen einfach nur ein anderes Intelligenzzentrum zu Rate, um sich in der Welt zurechtzufinden: ihre Gefühle.
Ein Helfer ist die personifizierte Hilfsbereitschaft. Er ist beziehungsorientiert, engagiert sich für andere und will gebraucht werden. In einer Firma ist er oft die „Mutter der Kompanie“.
Der wunde Punkt: Hinter dem "Ganz-für-andere-da-sein" steht der massive Wunsch nach Dank und Unentbehrlichkeit. Das ist eine trickreiche Art von Egoismus. Helfer herrschen auch gern mit Geld: Sie geben, um andere in Abhängigkeit zu halten.
Seine Gaben: Mitmenschlichkeit und Demut.
So führen Sie Helfer:
Sein Lebensthema sind Leistung und Erfolg. Er wird beflügelt von Konkurrenz und der Aussicht auf Gewinn. Es kommt ihm auf die soziale Wirkung an, auf das Image. Er will bewundert werden.
Der wunde Punkt ist die Angewohnheit der Übertreibung. Der Erfolgsmensch kann geschönte Geschichten über eigene Erfolge so lange erzählen, bis er selbst ehrlich von deren Inhalt überzeugt ist.
Seine Gaben: Tatkraft, Optimismus, und die Fähigkeit, Visionen ins Konkrete umzusetzen. In einem Team findet ein Erfolgsmensch auch in ausweglosen Situationen eine Lösung.
So führen Sie Erfolgsmenschen:
Er lässt sich von seiner Sehnsucht leiten. Sein Lebensthema ist Individualität – etwas Besonderes zu sein, anders zu sein. Er hat ein gutes Gespür für alles Schöne, Ursprüngliche und Außergewöhnliche, leidet aber auch daran, dass vieles für ihn unerreichbar bleibt. Er reagiert empfindlich auf Zurückweisung und neigt zu Melancholie.
Der wunde Punkt: seine Neigung zur überzogenen Kritik. Dahinter steckt der Zwang, sich ständig mit anderen zu vergleichen.
Seine Gaben: Kreativität und Kunst. Innovationen verdanken wir oft Ästheten, die vor dem Anderssein und „Querdenken“ keine Angst hatten.
So führen Sie Ästheten:
Für Kopf-Typen ist es normal, ständig viel und auch komplex zu denken. In unserer scheinbar von Vernunft geprägten Welt fühlen sie sich gut aufgehoben.
Er legt Wert auf seine Privatsphäre und versucht, Verpflichtungen und Forderungen zu entgehen. Er sammelt Wissen, analysiert und systematisiert, spaltet sich aber dabei gefühlsmäßig von Situationen und Menschen ab.
Der wunde Punkt: Der Beobachter neigt zum Geiz – nicht finanziell, sondern im Blick auf Wissen und überhaupt auf sich selbst: Er gibt sich und seine Schätze ungern her.
Seine Gaben: Weisheit, Klarheit, Objektivität und Gastfreundschaft.
So führen Sie Beobachter:
Er ist treu, fleißig, teamfähig, zuverlässig und warmherzig, aber auch sehr vorsichtig. Er hat ein feines Gespür für Hierarchien. Er sucht Sicherheit und vermeidet es tunlichst, sich falsch zu verhalten.
Der wunde Punkt: seine Angst. In Diskussionen fragt er gern: „Aber besteht dabei nicht die Gefahr, dass ...?“
Seine Gaben: Wenn ein Loyaler seine Angst überwindet, wird er zum Mutigsten von allen.
So führen Sie Loyale:
Er ist positiv, zukunftsgewandt, schnell und begeisterungsfähig. Sein Lebensthema ist Glück. Der schmerzlichen Seite der Wirklichkeit weicht er aus.
Der wunde Punkt: die Unmäßigkeit, auch bei der Arbeit. „Mehr ist immer besser“ lautet sein Motto.
Seine Gaben: Heiterkeit und ganzheitliches, innovatives Denken, gepaart mit einem pragmatischen Sinn dafür, das Ganze auch realisieren und finanzieren zu können.
So führen Sie Optimisten:
Bauch-Typen haben eine Neigung, instinktiv zu entscheiden. „Erst handeln, dann denken“ scheint ihr Motto zu lauten.
Sein Lebensthema ist Stärke. Er ist energiegeladen, direkt und konfrontativ. Er verschafft sich Respekt durch entschlossenes Auftreten, das andere einschüchtern kann.
Der wunde Punkt: Im Einstecken ist er nicht so gut wie im Austeilen. Er hat wenig Gespür dafür, wie er durch seine Grobheit sensible Menschen verletzt.
Seine Gaben: Belastbarkeit und eine verantwortungsvolle Ausübung von Macht. Für seine Schutzbefohlenen geht er durchs Feuer.
So führen Sie Kämpfer:
Er ist zufrieden, schätzt Harmonie und Bequemlichkeit und hat feste Gewohnheiten.
Der wunde Punkt: die Faulheit. „Aber das habe ich doch alles schon längst erledigt“ ist sein beliebtester Entschuldigungssatz.
Seine Gaben: Versöhnung, Frieden stiften und Tatkraft. Wenn er aus seiner Bequemlichkeitszone herausfindet, kann er enorme Energie entwickeln, auch um der von ihm gefürchteten Langeweile zu entfliehen.
So führen Sie Vermittler:
Er will in seinem Leben alles richtig machen. Er strebt nach Vollkommenheit – für sich selbst und für sein Umfeld.
Der wunde Punkt: Fehler und Unordnung belasten ihn und werden zu einer inneren Wut, die andere als Sturheit wahrnehmen.
Seine Gaben: Ausdauer und Gründlichkeit.
So führen Sie Perfektionisten:
Viel Erfolg beim Führen Ihrer Mitarbeiter!
Quelle: Simplify your Business (Hrsg.: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG) Mehr Organisations-Tipps und andere Informationen für Manager und Führungskräfte finden Sie unter: Business-Best-Practice.de
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