Erfolgreich meditieren - Meditation für Anfänger

16.10.2003
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Bewertung 4.6
Tony Kühn
www.philognosie.net
  

3. Meditationsort

Schön ist, wenn Sie einen speziellen Raum für Ihre Meditationen haben. Wenn dies nicht machbar ist, suchen Sie sich einen Raum aus, der folgende Vorzüge hat:

  • Er ist wenig belebt und ohne Geräusche und Lärm.
  • Die Luft ist sauerstoffreich (Lüften, Landluft), das mindert die Gefahr des Schläfrigwerdens.
  • Die Temperatur ist nicht zu warm, eher etwas kühler. Es ist wegen der einschläfernden Wirkung höherer Temperaturen besser, eine leichte Decke zu nehmen, als die Raumtemperatur zu erhöhen.

Mehr dazu können Sie im Know-How "Wie wähle ich einen Meditationsraum?" nachlesen.

4. Meditationsdecke und Meditationskleidung

Ihre Meditationsdecke sollte aus reiner Baumwolle oder Wolle bestehen und so groß sein, daß Sie in Ihrer Meditationshaltung (Asana) darauf Platz nehmen können.

Diese Decke sollten Sie nur für die Meditation verwenden. Dinge lösen Erinnerungen, Stimmungen und Gefühle aus - je nachdem wie sie verwendet werden. So kann es z.B. vorkommen, daß Sie schläfrig werden, wenn Sie Ihre Meditatonsdecke auch zum Schlafen benutzen.

Die Kleidung sollte so beschaffen sein, daß der Bauch nicht eingeschnürt wird und er leicht locker gelassen werden kann. Dies ist wichtig, da Sie während der Meditation locker in den Bauch atmen sollen.

Bedenken Sie vor der Meditation, welche Kleidung paßt, ohne daß es zu warm, zu kalt, oder unbequem wird. Das ist wichtig, da Sie während der Meditation nichts ausziehen oder anziehen können. Außerdem stört es die Konzentration, wenn Sie während der Meditation denken, es ist zu kalt, der Pullover juckt etc.

Eine ausführliche Beschreibung der benötigten Meditationsutensilien (Kleidung, Decke, Uhr, Räucherutensilien finden Sie im Know-How "Welche Utensilien benötige ich für eine Meditation?"

5. Zielformulierung

Bevor Sie eine Meditation beginnen, formulieren Sie ein Ziel, das Sie in der Meditation erreichen möchten. Legen Sie fest, wie lange die Meditation dauern soll und daß Sie sie nicht vorzeitig abbrechen werden.
Setzen Sie sich am Anfang kleinere Ziele, so werden Sie schnell Erfolge haben. Das wird Sie wiederum motivieren, die Meditation auch zukünftig mit Freude zu machen.

So eine Zielformulierung könnte z. B. lauten: Ich werde eine halbe Stunde regungslos sitzen und während dieser Zeit das Mantram deutlich und ohne Unterbrechung sprechen.

Die Meditation

Nachdem Sie alles haben, was Sie für die Meditation benötigen, können Sie in die Praxis gehen:

Übungsbeschreibung:

  • Stellen Sie einen Pieper (Uhr oder Wecker), anfangs auf 20 Minuten.
  • Nehmen Sie Ihr Asana ein.
  • Sprechen Sie Ihr Mantram ca. 1-2 Minuten laut.
  • Wiederholen Sie Ihr Mantram in Gedanken.
  • Wenn Sie bemerken, daß Sie Ihr Mantram verloren haben und an etwas anderes denken, nehmen Sie Ihr Mantram wieder auf.

Beginnen Sie mit 20 Minuten und steigern Sie sich auf eine Stunde.

Nach einiger Übung können Sie das laute Sprechen des Mantrams (1-2 Minuten) weglassen. Das laute Sprechen dient dazu, daß Sie mit dem Klang des Mantrams vertraut werden.

Beenden der Meditation
Wenn Sie Ihre Meditation beenden, sagen Sie sich in Gedanken: "Ich beende meine Meditation und kehre in mein Alltagsbewußtsein zurück."
Anschließend können Sie sich sagen, daß Sie die Augen öffnen und sich frisch und munter fühlen.

Dann spannen Sie alle Muskeln so fest es geht an. Denken Sie auch an die Gesichtsmuskeln. Dann lassen Sie alle Muskeln locker! Das ist wichtig, damit Sie nach dieser Zeit der Lösung von Ihrem Körper wieder vollständig in Ihren Körper "zurückkommen".

Halten Sie noch ein paar Minuten inne, kreisen Sie Ihre Gelenke, strecken und recken Sie sich und erheben Sie sich dann ruhig und gelassen.

Lernen Sie selbst die Kunst der westlichen Meditation:

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  RE: Meditation T. Kühn 07.10.2009 14:35
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[kein Betreff] Daniel Worm 01.09.2009 14:00
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  RE: Meditation Diana Moritz 06.06.2009 22:01