Schönheit, insbesondere menschliche Schönheit, ist neben Macht und Liebe eines DER persönlichen Themen, die ebenso öffentlich, wie Tabu-Themen sind.
Automatisch, normalerweise reagiert jeder Mensch in Sachen Schönheit entsprechend seiner Prägungen... "Schönheit" ist Geschmackssache. Was soll man dazu sagen.
Allgemeine Kriterien kann man zwar finden und aufstellen - nur ist gerade Schönheit (ähnlich wie Liebe) etwas, das Menschen letztlich subjektiv - für sich persönlich - entscheiden wollen und müssen. Sonst stellen sich die damit verbundenen Feelings nicht ein und man sagt dann vielleicht "schön" oder "Liebe", ist mit seinen Gedanken aber woanders.
Ein philosphisches Thema - eines, bei dem ICH und das Ganze in einen Zusammenhang gebracht werden wollen, der sowohl für MICH als auch für das Ganze überzeugend ist. Bislang, und das sollte mensch nicht unterschätzen, ist mensch alleingelassen mit dem aussichtslosen Unterfangen, sich selbst schön zu fühlen zu können. Das aber ist insbesondere bei Frauen, für die die Schönheit DAS wichtigste Selbstbild - kriterium prägungsweise zu sein hat, nicht gerade nebensächlich. Eine Frau, die sich nicht schön fühlt (aber auch ein Mann, der sich häßlich fühlt), traut sich selbst nicht das zu, was sie gern täte.
Denn wer nicht schön ist, der darf wohl nützlich, nicht aber glücklich sein. So die verbreitete Erwartungserwartung, nach der Menschen sich im allgemeinen denn auch richten, egal, ob sie ihr bei genauerer Überlegung zustimmen würden oder nicht. Zumal in einer solchen Erwartung ja eine tiefe Weisheit steckt: Wer sich nicht schön fühlt, wirkt auch auf andere selten schön. Und vor allem: Er will sich nicht schön fühlen. Und wer sich nicht schön fühlen will, will nicht glücklich sein. Egal, aus welchen Gründen er glaubt, sich das selbst verbieten zu müssen.
Eine immer feinere Sensibilität dafür zu entwickeln, was, wie, warum für mich schön ist... dabei lernt mensch sich selbst kennen. Leicht dagegen könnten Sie sich manipuliert fühlen, wenn Sie an dem, was Sie irgendwann unbewußt übernommen haben, festhalten.
Der erste Schritt zu einem selbst gewählten "Geschmack": Urteile von sich und anderen Menschen beobachten und vergleichen. Auch ein Blick in die Geschichte kann da heilsam, aufschlußreich wirken.
Alternative
In jedem der Fälle könnte Ihnen früher oder später auffallen, daß Sie sich damit selbst als eine Art Maschine behandeln, indem Sie - erfolgreich oder erfolglos - versuchen, in das Funktionieren von automatischen Abläufen hineinzupassen.
Das könnte das Fazit dieses ersten Schritts zu einem selbstgewählten und damit erst persönlichem Umgang mit diesem - doch sehr - persönlichen Thema.
Für den zweiten Schritt will ich Ihnen - sozusagen für den Anfang - drei Tips geben:
Basale Praxis: Ohne die folgende Grundregel können Sie auch alle weiteren vergessen:
Halten Sie Ihren Körper und Ihre Kleidung sauber, gut riechend! und gepflegt. Das signalisiert sowohl anderen als auch Ihnen selbst, daß Sie ein Mensch sind,
Kopernikanische Wende: Nicht Ihre faktisch unfreiwilligen Prägungen noch das Prinzip der öffentlichen Meinung führen Sie zu der freudigen Gewißheit, Schönheit auszustrahlen.
Der Schlüssel zu Ihrer Schönheit (die dann auch andere nicht übersehen!) ist nicht mehr und nicht weniger als Ihre eigene Lebensvision. Nehmen Sie sich die Muße und durchdenken und - fühlen Sie, was Sie mit sich und Ihrem Leben vorhaben. Sie werden dabei entdecken, daß Ihre faktisch unabänderlichen Besonderheiten keineswegs Makel Ihrer Schönheit sind, sondern interessante Indizien für Ihre Vision von sich sind.
Eine sehr große Frau z.B. oder ein sehr kleiner Mann können dann wissen, daß Ihre Lebensvision nicht darin bestehen wird, sich möglichst klein und unauffällig zu geben oder den starken Mann zu markieren. Nehmen Sie sich die Zeit bis Sie überzeugt davon sind, daß Sie umso glücklicher sein werden, je mehr Sie diese - Ihre - Vision verwirklichen.
Dann sehen Sie sich in den Spiegel (an der Wand) oder und den, den jeder andere Mensch für Sie faktisch darstellt. Sehen, hören, fühlen Sie genau hin und fragen sich, in welchem Maße das, was Sie da zu sehen und zu hören bekommen schon Ihre Vision ausdrückt - oder noch nicht.
Denn: Mensch drückt immer, egal, ob er das bewußt tut oder nicht, mit seinem Aussehen (philosophisch: mit seinem Äußeren) das aus, wohin er will. Auch ein stinkender, dreckiger Mensch tut das, wie oben erwähnt.
Erster Praktischer Schritt "danach": Lernen Sie zu meditieren - indem Sie sich einen Meditationslehrer suchen oder zumindest in einem der vielen einschlägigen Bücher oder Texte im Internet - über Google, Stichwort Meditation - die Informationen holen, was Meditation ist. Und dann: tun sie es regelmäßig. Am besten täglich.
Dabei entwickeln Sie einen immer feineren "Draht" dazu, wer sie sein und wie sie sich ausdrücken wollen, verfeinern somit Ihre Vision immer mehr und verstärken Sie mit der Lebensenergie, die mensch braucht, um seiner Vision folgen zu können. Außerdem ist Meditation DAS Schönheitsmittelchen überhaupt: Sie werden nicht kleiner oder größer dadurch, weder Ihr Körper noch Ihre Nase - aber die Haut glättet sich, bekommt eine gesunde, "schöne" Farbe und vor allem : Je mehr und je freudiger Sie meditieren, umso mehr wird sich die Stärke und Freude, die Sie dabei entwickeln in Ihren Bewegungen, Ihrer Sprache, Ihrem Gesichtsausdruck und im Leuchten Ihrer Augen ausdrücken.
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Thema: 2.4 | Information: 2.1 | Verständlichkeit: 2.4 |
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