Homepage - Wie verdiene ich Geld mit Bannerwerbung?

21.10.2003
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Bewertung 4.5
Tony Kühn
www.philognosie.net
  

Jeder Homepagebesitzer stellt sich irgendwann die Frage, wie er mit seiner Homepage Geld im Internet verdienen kann. Bannerwerbung scheint für viele die naheliegenste Lösung zu sein - immerhin begegnet man auf den meisten Seiten einer Vielzahl von animierten Bannern, Popups, Popdowns etc., die sugerieren, daß hiermit das große Geld zu machen ist. Außerdem wirkt alles auf den ersten Blick so einfach - Werbefläche im eigenen Design vorzusehen ist simpel und viele bieten Bannercodes fertig zu kopieren an.

Wer nun frohen Mutes loszieht sich bezahlte Banner zu besorgen, bekommt schnell den ersten Dämpfer. Man googelt nach Bannern oder Bannerwerbung und sieht sich schnell einem Wald von Anbietern und verschiedenartigsten Bezahl-Systemen ausgesetzt, die zudem noch vor unverständlichen Fachbegriffen nur so strotzen.

Dort ist dann die Rede von Content Pages, Visits, UV (Unique Visitors), Page-Impressions, Ad-Impressions oder Adviews, AdClicks, Afilliates, Refs, Pay-per-Lead, Pay-per-Sale, Pay-per-View, Merchants, ROI, Advertiser, Publisher, Page-Hits, Page-Views usw. usf. - alles klar? Willkommen in der Welt der Bannerwerbung!

Wenn Sie bislang nur Bahnhof verstehen, geht es Ihnen genauso wie mir, als ich anfing mich für dieses Thema zu interessieren. Man hat den Eindruck in ein Irrenhaus von Wortschöpfern geraten zu sein, die mit selbstgemachten Bezeichnungsungetümen nur so um sich werfen. Wer bis jetzt noch nicht fluchend am Computer sitzt, tut dies spätestens dann, wenn er versucht diesen Begriffswust zu verstehen. Tapfer googelt man weiter und versucht zumindest halbwegs brauchbare Seiten zu finden, die diese ganzen Begriffe erklären.

Damit Sie diesen ganzen frustrierenden Prozess nicht selbst durchmachen müssen, habe ich im weiteren die wichtigsten Aspekte der Bannerwerbung für Sie zusammengestellt. Das Ganze fängt im Grunde damit an, die richtigen Fragen zu stellen - Fragen über die viele Bannerbesitzer erst stoplern, wenn sie mitbekommen, daß Ihre Bannerwerbestrategie ein Flopp ist.

Die erste und wichtigste Frage ist, ob Ihre Homepage überhaupt die richtigen Vorausetzungen hat.

1. Welche Vorausetzungen braucht meine Homepage?

Es gibt drei wichtige Faktoren, die Sie hierbei berücksichtigen müssen:

1.1. "Echte" Besucher

Die meisten Foren berichten von mindestens 50 Besuchern pro Tag, damit man überhaupt irgendetwas hereinbekommt. Mit einem Verdienst wird man aber erst ab 250 Besuchern pro Tag (aufwärts) rechnen können. Meist wird die Besucherzahl mit der Zahl der unterschiedlichen IP-Adressen, die auf die Homepage zugreifen, gleichgesetzt. Beachten Sie bitte, daß ich von echten Besuchern (Visitors) spreche und nicht von Page-Impressions/Page-Views (d.h. den gesammten Seitenaufrufen pro Tag). Es gibt immer mehr Page-Views als Visitors! Bei einer guten Homepage liegt das Verhältnis zwischen Visitors und Page-Views mindestens bei 1 zu 10 (oder höher).

Sie müssen dann noch die zugreifenden IP-Adressen zusammenzählen und die Suchmaschinenrobots abziehen. Man braucht hierzu ein Usertraking-System, welches fähig ist zugreifende IP-Adressen (echte Besucher) von Crawlern und Robots zu trennen und aufzuzeichnen. Diese Usertraking-Systeme findet man zuhauf als Freeware-Programme zum Downloaden. Falls Ihre Homepage noch nicht 250 echte Besucher pro Tag anlockt, sollte Sie sich also zuerst mit diesem Ziel beschäftigen - mehr Visitors!

1.2. Echten Content anbieten!

Es gibt immer noch Schlaumeier oder Greenhorns, die lediglich eine Startseite mit ein paar belanglosen Unterseiten entwerfen und diese dann mit Newstickern, Linklisten, Bannerfarmen oder Ähnlichem verschandeln. Wer glaubt, so mit Bannern Geld verdienen zu können, kommt zehn Jahre zu spät - diesen Leuten kann ich nur raten - vergessen Sie ihre Homepage und ärgern Sie lieber Ihren Nachbarn.

Die Tricks sind uralt und die Netzgemeinde hat sich schon lange auf diese Betrugsversuche eingestellt. Erschütternd fand ich dennoch, daß selbst bei Ebay derartige Homepages Bannerwerbeplätze zu versteigern versuchen. 700 000 Bannereinblendungen für 2 Euro - wer bietet mehr? Natürlich niemand - außer es erwischt einen unbescholtenen Neuling, der diese miesen Tricks noch nicht kennt.

Wenn Sie Ihren Usern echten Content anzubieten haben, liegen Sie schon mal nicht schlecht im Rennen. Selbst wenn es noch zuwenig ist, können Sie mit ein paar guten Ideen bald das Interesse einer Fangemeinde auf sich ziehen. Außerdem müssen Sie bedenken, daß nur diejenige Bannerwerbung, die zu Ihrem Content paßt, auch von den Usern genutzt wird. Ein Büchernarr wird gute Artikel, Rezensionen oder Buchläden suchen - sich aber herzlich wenig für Kosmetik interessieren. Daraus folgt ...

1.3. Die Werbung soll thematisch zum Content passen!

Falls Sie sich einem bestimmten Thema verschrieben haben, locken Sie Menschen an, die sich für ähnliche Themen interessieren und filtern so eine bestimmte Zielgruppe aus der Masse von Internet-Usern heraus. Wenn Sie z.B. eine Wellness-Homepage anbieten, dann kann sich Werbung von Kosmetik, Naturprodukten, Wellness-Shops etc. hervoragend für Ihre Zielgruppe eignen. Wählen Sie hingegen Banner von OBI, Mercedes, oder Hamburg Mannheimer aus, wird sich Ihr Publikum schlicht nicht darum kümmern. Das Ergebnis ist im schlechtesten Fall, daß jede Menge Banner Ihre Homepage verunstalten, ohne den geringsten Nutzen zu bringen.

Der zweite Aspekt ist, daß sich passende Werbung harmonisch in den gesamten Kontext der Homepage einfügt und nicht aufdringlich oder störend wirkt. Einen User muß man dazu verführen, auf ein Angebot einzusteigen - ihn mit Ballast zu überhäufen schadet letztlich nur dem eigenen Ruf.

Falls Sie sich nicht sicher sind, welche Zielgruppe Sie ansprechen, wird es etwas schwieriger. Sie können versuchen über die Links, die auf Ihre Homepage gesetzt wurden herauszubekommen, wer sich für Ihr Angebot interessiert. Oder Sie können selbst versuchen mit Freunden oder Bekannten Ihr Angebot zu ananlysieren - wichtig ist dabei, daß Sie ein konkretes Bild von Ihrer möglichen Zielgruppe bekommen.

2. Was bedeutet was?

Nachdem wir die Vorausetzungen Ihrer Homepage kurz umrissen haben, sehen wir uns die wichtigsten Begriffe in der Bannerwerbung einmal genauer an. Im folgenden werden diese Begriffe erläutert:

Advertiser: (engl.) bedeutet übersetzt: der Inserent, Werbefachmann, Werber, der Werbungbetreibende.

Advertisement: (engl.) bedeutet übersetzt: Anzeige, Reklame, Inserat, Werbung

Affiliate: (engl.) - Partner - Diesen Begriff finden Sie recht häufig in der Werbeszene. Affiliate-Programme sind somit einfache Partnerschaftsprogramme, die zwischem einem Homepagebesitzer und einer Werbefirma abgeschlossen werden.

Ad-Impressions oder Ad-Views: Sie repräsentieren den realen Werbemittelkontakt pro Seitenaufruf. Konkret - wenn Sie auf einer Seite ein Banner haben, erzeugen Sie damit einen Ad-View. Haben Sie mehrere Banner gleichzeitig auf der Seite verteilen Sie die Aufmerksamkeit des Users auf mehrere Ad-Views.

Content oder Content-Pages: Seiten die einen Artikel, einen Tip usw. - d.h. einen echten Inhalt präsentieren.

AdClicks oder Klicks: Zahl der Klicks auf einen werbungstragenden Hyperlink (Banner), der zur Website oder Informationen des Werbungtreibenden führt.

Merchants (engl.) - Händler - also diejenigen, die Bezahl-Banner zur Verfügung stellen und über Affiliate-Programme (meist Zwischenhändler) anbieten.

Page-Impressions oder Page-Views: Bezeichnet die Anzahl der aufgerufenen Internetseiten durch alle Besucher/User.

Visits: Visits bezeichnen einen zusammenhängenden Nutzungsvorgang (Besuch) einer Internetseite und definieren damit den Werbeträgerkontakt.

UV oder Unique Visitors: Echte Besucher - wird oft im Kontext verwendet, wenn Bannerklicks gezahlt werden. Also ein Besucher Ihrer Homepage, der über ein Banner zum eigentlichen Werbeträger gelangt ist.

Mit dieser kleinen Sammlung an Kernbegriffen sollten Sie die Angebote von Affiliate-Anbietern leichter entschlüsseln können. Weitere Kernbegriffe werde ich in den folgenden Parts dieses Artikels noch kurz besprechen.

3. Vergütungsformen in der Bannerwerbung

Pay-per-View oder Pay by View:
Eine Zahlungsart, in der die Anzahl der angezeigten Einblendungen des Banners vergütet wird. An sich eine tolle Sache - das Problem ist nur, daß viele Betrüger mit dieser Vergütungsart soviel Unsinn angestellt haben - z.B. ständiger reload der Seite. Dies hat dazu geführt, daß es eigentlich keine seriösen Anbieter mehr gibt (zumindest kenne ich keine), die noch nach Bannerviews zahlen - schade.

Ausnahme bilden hierbei die Popups, Popunders und Flash-Werbungen, die immer noch nach Views bezahlt werden. Ein guter Anbieter zahlt hierbei ca. 5 EUR pro tausend Aufrufen. Falls Sie derartige Werbemittel benutzen wollen bedenken Sie, daß es keine effektivere Möglichkeit gibt die eigenen User los zu werden, als sie mit dieser Werbeform zu überschütten. Seien Sie also sparsam und suchen Sie sich die Seiten, in die Sie Popups einbauen wollen sehr genau aus.

Pay-per-Click oder Pay-by-View: Der Werbepartner zahlt nur dann, wenn ein Besucher Ihrer Homepage das Banner anklickt. Alle mir bekannten Anbieter haben sich zudem mit definierten Reloadzeiten gegen ein "Dauerklicken" eines Users abgesichert. Ist die Reloadzeit z.B. 40 Minuten, so wird für einen Besucher innerhalb dieser 40 Minuten immer nur ein Klick gezählt und bezahlt - unabhängig davon, wie oft er auf das Banner klickt. Ein guter Anbieter vergütet Ihnen ca. 10 Cent pro Bannerklick.

Pay-per-Lead: Der Werbepartner zahlt nur dann, wenn der Besucher - der von Ihrer Homepage kam - sich als Mitglied beim Werbepartner einträgt. Der Klick auf das Banner bringt Ihnen also überhaupt nichts mehr ein. Dafür werden hier die Mitgliedseinträge entsprechend höher honoriert. Die Vergütungen sind hier recht unterschiedlich - ich empfehle Ihnen allerdings nur Angebote anzunehmen, die mindestens 0,50 EUR einbringen.

Pay-per-Sale: Der Werbepartner zahlt nur dann, wenn der Besucher innerhalb eine bestimmten Frist bei ihm etwas kauft. Hier hat Ihr Besucher die größte Hemmschwelle zu überwinden - immerhin ist vom Bannerklick bis zum Kauf ein weiter Weg und viele Bannerklicker gehen dabei verloren. Trotzdem kann sich eine Pay-per-Sale Partnerschaft lohnen - zum Beispiel dann, wenn der beworbene Shop Artikel enthält, die für Ihre Zielgruppe interessant sind. Pay-per-Sale sollte Ihnen mindestens 5% Beteiligung vom Kauf des Users einbringen. Andere bieten einen Festbetrag an, der jedoch mindestens 3 EUR betragen sollte, damit sich diese Partnerschaft für Sie auszahlt.

4. Welche Werbemittel werden angeboten?

Die meisten Affiliate-Programme bieten Ihnen eine Auswahl an Werbeträgern an, die Sie sich selbst aussuchen können. Dazu zählen meistens:

Popups ( kleine Fenster, die ungefragt bei einem Besuch einer Website aufgehen)
Popunders (mehr desselben, nur daß diese Fenster "unter" oder "hinter" dem geöffneten Browserfenster geladen werden. Man hoffte damit die Werbepräsenz zu steigern, da Popups von vielen Usern einfach weggeklickt werden. Popunders sind mittlerweile genauso unbeliebt wie Popups und haben IMO überhaupt keinen Werbenutzen. Sie sind aber gerade in Mode und werden am besten vergütet.)

Flash-Animationen: Sind neben Popups anscheinend ebenfalls gerade die in Mode gekommenen Spielzeuge einiger Designer. Spiegel setzt diese Werbeform häufiger ein. Falls Sie sich wundern wenn plötzlich Blätter über den Bildschirm segeln oder eine Passagiermaschine quer über den Text fliegt, können Sie beruhigt sein. Es ist kein Virus, sondern eine dieser Flash-Animationen.

Diese drei Werbeformen werden noch nach Views oder Einblendnungen auf Ihrer Website bezahlt. Wenn Sie es schaffen sie geschickt und zurückhaltend zu plazieren, ist es möglich, daß Sie Ihre Stammuser nicht verärgern. Leider gibt es viele Homepage-Besitzer, die nur Dollarnoten in den Augen haben, diese Werbeformen derart übertreiben, daß ihre Präsentationbomardements nur noch nerven. Falls ich zufällig auf eine derartige Seite gerate, werde ich diese Homepage künftig meiden. Und ich bin wahrscheinlich nicht der Einzige, der so denkt.

Banner: Diese brauche ich wohl nicht näher zu erläutern, da sie überall im Internet zu finden sind. Es gibt statische und animierte Banner in allen möglichen Größen. Einige häufig verwendete Formate sind:

  • Standart 468 x 60 Pixel
  • Halfsize 234 x 60 Pixel
  • Mini 156 x 60 Pixel
  • Button 88 x31 Pixel

Trotz der vielfältigen Bemühungen Banner zu normieren, tummeln sich immer noch alle möglichen Größen im Internet. Die hier angegebenen Bannergrößen sollen zu einem europäischen Standart gehören - falls Sie selbst also einmal Banner entwerfen wollen, liegen Sie mit den angegebenen Größen nicht daneben. Diese werden mittlerweile schon recht häufig verwendet.

5. Wo finde ich vertrauenswürdige Affiliate-Anbieter?

Suchen Sie bis Sie schwarz werden - sorry - das war ein Scherz und gibt meine Erfahrung als ehemaliges Greenhorn der Szene wieder. Ich habe für Sie im weiteren fünf Affiliate-Programme herausgesucht, die in mindestens drei Insider-Foren von unterschiedlichen Usern empfohlen wurden. Eigentlich finden Sie derartige Anbieter wie Sand am Meer - das Problem ist nur, daß viele dieser Anbieter genauso schnell verschwinden, wie die Mücken über Ihrem Marmeladenbrot. Natürlich verschwinden mit dem Anbieter genauso Ihre bereits erworbenen Provisionen oder falls Sie etwas länger überleben, klagen viele Homepage-Besitzer darüber, daß Sie nicht oder nur unregelmäßig ausbezahlt werden.

Diese Empfehlungen von mir sind natürlich keine hundertprozentige Garantie dafür, daß alles bei Ihnen glatt geht. Aber viele langjährige User haben sich über die folgenden Anbieter schon sehr positiv geäußert.

5.1. Zanox

Zanox wird von vielen Homepagebesitzern als besonders empfehlenswert bezeichnet. Die Registierung ist kostenlos und unverbindlich. Kündigen kann man einfach, in dem man seinen Account bei Zanox löscht. Eine Besonderheit ist der Provisionsanspruch mit dem Pay-per-Sale-System. Mit zanox-affiliate haben die von Ihnen vermittelte Kunden 30 Tage Zeit, um sich für einen Kauf zu entscheiden. Während dieser Zeit erhalten Sie für alle getätigten Umsätze eine Provision. Dadurch steigern Sie Ihren Umsatz um mehr als 100%.

Wußten Sie, daß Sie oft nur 40% Ihrer Provision erhalten? Das passiert bei allen Trackingverfahren, in denen Sie Ihre Partner-ID an die Ziel-URL anfügen müssen. Dies ist direkt auf das Nutzerverhalten zurückzuführen. Denn nur ca. 40% der vermittelten Nutzer entscheiden sich sofort (innerhalb der aktiven Session) zum Kauf oder Abschluss. Sie verlieren also 60%. Außerdem zahlt Zanox seine Partner bereits bei einem Guthaben von 25 EUR aus. Dies dürfte vor allem für kleinere Homepages interessant sein.

5.2. Adbutler

Adbutler ist ebenfalls eine etablierte Anlaufstelle für Hompagebesitzer, die über Bannerwerbung Geld verdienen wollen. Hier ist die Anmeldung ebenfalls kostenlos und unverbindlich. Kündigen kann man einfach, in dem man den Account löscht. Bei Ihrer Anmeldung erhalten Sie ein Startguthaben von 5,- Euro. Auszahlung Ihrer Verdienste bereits ab 25,- Euro bis zum 15.ten des Folgemonats. Über 250 Partnerprogramme namhafter Unternehmen - damit ist Adbutler wohl derjenige Anbieter mit den meisten Partnerprogrammen. Die Bedienung finde ich allerdings etwas gewöhnungsbedürftig.

5.3. Tradedoubler

Jeder der eine Webseite betreibt kann an diesem Programm teilnehmen. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und Sie haben keinerlei Verpflichtungen gegenüber Tradedoubler. Sie können die Banner jederzeit wieder entfernen oder fristlos Ihren Account kündigen. Die Auswahl der Partnerprogramme ist sehr gut. Das Anmelden erfolgt einfach über Ihre Emailadresse. Der einzige Nachteil dieses Affiliate-Programms ist, daß Sie Ihre Provision erst ab 50.- EUR Guthaben ausgezahlt bekommen. Falls Sie also eine kleinere Homepage betreiben, würde ich an Ihrer Stelle einen der drei anderen Anbieter wählen, die schon ab 25.-EUR auszahlen.

5.4. Weitere Anbieter

Neben diesen beiden Affiliate-Anbietern gibt es noch drei weitere, die in Insiderforen als zuverlässig beschrieben werden. Alle diese Anbieter sind schon seit längeren auf dem Markt.

Weitere Affiliate-Anbieter für Bannerwerbung:

a) Affilinet
Kurzbeschreibung: Mit einem Konto können Sie Ihre Teilnahme an verschiedenen Partnerprogrammen gleichzeitig verwalten. Die Abwicklung sämtlicher Klicks und Zahlungen wird von affilinet erledigt. Einkünfte von allen Partnerprogrammen, an denen Sie teilnehmen, werden konsolidiert ausbezahlt. Schon ab EUR 25,- wird Ihr affilinet Kontostand monatlich und automatisch per Banküberweisung oder Verrechnungsscheck ausbezahlt. Sie haben jederzeit paßwortgeschützten Zugriff auf Ihre Benutzerdaten, Statistiken und den Status Ihrer Programm-Bewerbungen. Die Teilnahme an sämtlichen über affilinet geführten Partnerprogrammen ist für Sie völlig kostenlos.

Ein Anbieter für Popup (... Popunder etc.) Werbung:

b) Ad2flash
Hier bekommen Sie für eine Popupwerbung bis zu 10 EUR pro 1000 Einblendungen. Eines der besten Angebote, die mir bislang im Netz begegnet sind. Natürlich sichert sich Ad2flash gegen mögliche Betrüger durch Relaodsperren ab. Angemerkt sei noch, daß man sein Geld von dem Anbieter zwar immer bekommt - aber die Statistiken - Auswertung der Logfiles - fand ich sehr zweifelhaft.

6. Insiderforum - Piranho

Bei meinen eigenen Recherchen habe ich immer wieder auf Insiderforen zurückgegriffen, damit ich auch auf Erfahrungswerte von Usern, die derartige Partnerprogramme benutzen, zurückgreifen konnte. Eine rein theoretische Analyse hilft niemanden - es braucht auch Referenzen, welche von "Alten Hasen" in dieser Branche bestätigt werden. In diesem Artikel habe ich nur Anbieter empfohlen, die in mindestens drei Foren von Usern als gute Werbepartner bezeichnet und weiterempfohlen wurden.

Falls Sie noch offene Fragen haben, können Sie diese in unserem Forum stellen. Außerdem möchte ich Ihnen im speziellen noch ein Insiderforum zu diesem Thema empfehlen, welches das Thema "Geld verdienen im Internet" und speziell auch diverse Frage bezüglich Bannerwerbung behandelt. Persönlich finde ich zwar die Moderation dieses Forums etwas mangelhaft, da Threats und Themen sich zuhauf wiederholen. Wenn Sie jedoch etwas Geduld haben und sich ein wenige durch die Threats wühlen, finden Sie dennoch jede Menge anregender Tips.

Piranho - Web Development Community - Forum "Geld verdienen im Internet"

7. Referenzlexikon für Internetwerbung

Adview.de bietet als Service von B-TO.COM AG ein kleines Online-Marketing Lexikon an. Dort finden Sie weitere wichtige Begriffe aus der Online-Marketing-Branche erklärt. Ich finde diese Seite deshalb so empfehlenswert, da Sie mit jeder Menge an gutens Lexikas verlinkt ist und somit selbst für Profis einen guten Überblick zum Thema gibt. Außerdem finden Sie dort ein kleines kostenloses Service-Tool, mit dem Sie Ihre Convertion Rate d.h. die Attraktivität Ihre Website für Werbung nach einem einfachen Schema berechen können.

Ich hoffe Ihnen in diesem Artikel alle wichtigen Infos gegeben zu haben, damit Sie selbst für Ihre Homepage eine erfolgreiche Werbestrategie aufbauen können.

Viel Erfolg bei Ihrer Bannerwerbung!

Siehe auch den angefügten Kommentar zu diesem Artikel (unten)!

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von Tony Kühn

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Nachtrag zu meinem Artikel - Was bringt Bannerwerbung? T. Kühn 01.09.2005 14:12
Da dieser Artikel schon relativ alt ist, wollte ich noch ein paar Erfahrungswerte zu den vorgeschlagenen Werbemethoden beisteuern.

Damals begannen wir auf Philognosie mit Bannerwerbung und einer Popunderwerbung - id egenannten Anbieter sind seriös und zahlen auch korrekt.

Aber ...

Bannerwerbung bringt ist zum Einen eine ziemlich aufwendige Sache, da Sie letztlich nur Geld bringt, wenn die Werbung zum Content passt. Wer also eine HP hat, die sich nur einem Thema (z.B. Computern) widmet, wird damit noch die eine oder andere Mark machen. Haben Sie aber sehr unterschiedlichen Content - wie bei Philognosie - dann suchen sie sich dumm und dämlich - müssen meist recht faule Kompromisse eingehen - ala na ja die Banner passen eigentlich nicht, aber ich finde nix besseres.

Außerdem ist es sehr pflegebedürftig, da Anbieter immer wieder in Zahlungsschwierigkeiten geraten und die Banner - von einem Tag auf den nächsten - vom Affiliate nicht mehr bezahlt werden. Man bekommt eine lakonische Mail, daß der Anbieter platt ist und darf sich wieder auf die Suche nach einem neuen machen.

Wir hatten damals ca. 250 verschiedene Werbungen geschaltet - man kann sich vorstellen, wie pflegeaufwendig es war jeden Tag die Werbung zu aktualisieren.

Da die meisten Anbieter nur noch per Lead oder per Sale bezahlen kann man den Verdienst in die Tonne klopfen. Hierbei muß man sich vor Augen halten, daß bei 100 Einblendungen nur etwa 1 Besucher das Banner anklickt und von 100 "Klickern" nur etwa Einer etwas kauft oder sich als per Lead anmeldet. Umgerechnet bedeutet das - auf 10000 Einblendungen kommt ein Verkauf zustande - also ein eichter Witz. Je schlechter die Werbung thematisch plaziert ist, desto mehr sinkt die Klickrate in den Keller.

Bei diesem Preis-Leistungverhältnis kann man eigentlich nur noch von den Affiliates abraten - denn letztlich verdienen nur an dieser Geschäftspraktik.

Anders sieht es mit Popup-Anbietern aus. Hier lassen sie noch ein paar Euro verdienen. Allerdings muß man berücksichtigen, daß viele User allergisch auf Popups oder Popunders reagieren, weshalb die meisten Surfer schon Popupblocker in den Browser integriert haben. Popups (Popunder) sind IMO heute höchstens noch ein Nischengeschäft, aber keine wirkliche Verdienstquelle mehr.

Deshalb sind wir auf Philognosie auch umgestiegen und machen mittlerweile nur noch Werbung über Google-Adsens. Damit verdienen wir mittlerweile etwa das 500 fache (!!!) als mit der früheren Bannerwerbung. Außerdem ist eine gute Werbung, die thematisch passt, von Google selbst automatisiert. Man richtet nur noch den Werbeplatz ein und Google indiziert selbst, welche Werbeangebote passen sind. Ich persönlich bin von der Auswahl von Google begeistert und brauche mich zudem um nichts mehr zu kümmern.

Die Empfehlungen in dem Artikel haben somit für mich nur noch historischen Wert - einige Infos sind IMO für Neueinsteiger immer noch wertvoll - aber wenn Sie wirklich Geld verdienen wollen, gibt es zu Google eigentlich keine Alternative.

Ich werde meine neuen Erfahrung in einem gesonderten Artikel nochmal extra zusammenfassen, damit auch Sie die Möglichektien haben, das beste aus Ihrer Webseite zu machen.

Bis dahin muß ich Sie mit dieser Anmerkung vertrösten.

Tony Kühn