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Praxis Dr. Derra
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Gesundheit
Ernährung: Hypertonie oder Bluthochdruck vermeiden
In diesem Artikel behandle ich das Thema Hypertonie bzw. Bluthochdruck. Es werden Möglichkeiten beschrieben, mit Ernährung auf den Blutdruck Einfluss zu nehmen, um ihn zu senken. Sie werden im Folgenden eine kleine Ausarbeitung finden, die sich mit den Ursachen und Wirkungen beschäftigt.
Bitte beachten Sie, dass ein Artikel niemals den kompetenten Rat eines Arztes ersetzt. Er ist nur als allgemeiner Überblick gedacht, der die grundlegenden Zusammenhänge verständlich erläutern soll. Wenn Sie medikamentös eingestellt sind, setzen Sie niemals die Medikamente ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt einfach ab, nur weil Sie Ihre Ernährung ändern oder Ergänzungen gekauft haben. Eine Ernährungsumstellung sollte immer begleitet sein von jemand, der sich auskennt und immer mit Wissen des Arztes. Beginnen wir zuerst mit einigen Erklärungen - eine essentielle Hypertonie kann folgende Ursachen haben:
Meistens ist die Ursache unbekannt, man kann nur Vermutungen anstellen, bzw. die Erfahrungen und die Wahrscheinlichkeiten zusammen addieren. Eine sekundäre Hypertonie kann folgende Ursachen haben:
Es geht also eine andere Ursache voraus und bedingt dadurch den Bluthochdruck. Sehen wir uns die Bedeutung des Herzbegriffs an, um uns klar zu machen, wie wichtig uns das Herz ist: Nach Herzenslust, herzhaft, herzzerreißend, herzlichst, herzensgut, herzerwärmend, Herzschmerz, es bricht mir das Herz, mach aus deinem Herzen keine Mördergrube, das Herz auf dem richtigen Fleck, uns kocht das Blut, wir stehen enorm unter Druck usw. usw. Unser Herz ist nicht nur ein zentrales Organ, sondern wir verbinden mit ihm auch viele Gefühle, schöne wie auch schmerzliche. Ohne Herz können wir nicht überleben. Das macht uns Angst, wenn es wie verrückt schlägt und wir keine Kontrolle darüber haben.
In dieser Zeit wird ca. 98 l Blut von Ihrem Herzen aus in den Kreislauf gebracht. Ist das nicht unglaublich und faszinierend? Wenn wir uns das hochrechnen auf 60, 70 oder 80 Jahre Lebenszeit, würde eine unvorstellbare Summe dabei rauskommen. Wir neigen dazu, gar nicht über dieses Wunder nachzudenken, solange alles reibungslos funktioniert. Das Herz schlägt zu schnell. Man hört bzw. fühlt es. Das macht Angst. Schauen wir als nächstes, wie wir etwas ändern können. Was kann man hier an allgemeinen Hinweisen geben?
Im ersten Moment hört es sich an, als wenn alles, was Spaß macht oder wir gewöhnt sind, jetzt verändert werden muss. Nehmen Sie kleine Veränderungen und gehen Sie schrittweise vor, dann werden Sie sich leichter umgewöhnen. Übergewicht Klar ist, wenn ich 30 kg mehr wiege als für meine Größe sinnvoll wäre, hat mein Herz mehr zu tun. Das normale Gewicht liegt bei Körpergröße minus 100 = Gewicht. Dieses Gewicht lässt sich anstreben, wobei 5 Kilo mehr nicht unbedingt problematisch sein müssen.
Wir salzen gerne und viel. Bei einigen Patienten konnte man einen Zusammenhang zwischen hohem Salzkonsum und Blutdruckanstieg feststellen. Das trifft aber nicht immer auf alle zu. Steigen Sie auf Steinsalz bzw. Himalajasalz um. Das ist natürlich, enthält alle Ursprungselemente und ist in jedem Reformhaus erhältlich. Würzen Sie mit Kräutern und entdecken Sie, wie abwechslungsreich man viele Gerichte gestalten kann, wenn man weniger Salz, dafür aber mehr Gewürze verwendet. Meiden Sie kochsalzreiche Lebensmittel:
Der Bedarf an Salz ist täglich mit 5-7 g gedeckt. Wir übersteigen im Durchschnitt mit mehr als 13 g. Prüfen Sie den Natriumgehalt des Mineralwassers. Es sollte max. 20mg pro Liter nicht überschreiten. Wechseln Sie das Wasser von Zeit zu Zeit und trinken Sie auch mal eine andere Sorte. Täglich 1 ½ l trinken, sollte Ihnen zur lieben Gewohnheit werden. Der Körper braucht die Flüssigkeit, um den Stoffwechsel (Aufnehmen und Ausscheiden) aufrechterhalten zu können. Worauf sollten wir bei der Ernährung für ein gesundes Herz achten? Jetzt kommen wir zu dem Punkt: Was wir mit guter Ernährung für unser Herz tun können, damit es seine tägliche Arbeit gut verrichten kann. Reduzieren Sie die Gesamtfettzufuhr und verwenden Sie gutes Fett, d.h. ...:
Auswahl der Fette Bevorzugen Sie pflanzliche Fette, anstatt Streichfette oder Margarine. Gut geeignet sind Olivenöl, Sonnenblumenöl, Sojaöl, Rapsöl (Rapsöl ist cholesterinfrei).
Dadurch wird Cholesterin direkt im Darm gebunden und ausgeschieden. Mehr kaliumreiche Lebensmittel wählen Das Gleichgewicht von Natrium und Kalium ist für das Herz wichtig. Kalium öffnet die Herzen und lässt Freude hinein. Es sorgt für einen stabilen Kreislauf und ist für eine gesunde Herzmuskelfunktion wichtig. Es kann helfen, den Blutdruck zu stabilisieren und beugt einer Verfettung des Herzens vor. Kaliumreich ist Obst und Gemüse. Magnesium hat einen Einfluss auf den Kaliumspiegel in der Zelle Es wird zur Vorbeugung sowie zur Nachsorge bei Herzinfarkt und Angina pectoris eingesetzt. Magnesium ist enthalten in: Kürbiskernen, Sonnenblumenöl, Kakao, Nüssen, Hülsenfrüchten, Aprikosen, vor allem in Vollgetreide wie Roggen und Hafer, Bierhefe, Algen, Bananen, Datteln, Kartoffeln, grünes Blattgemüse, Avocado und Petersilie. Welche Rolle spielen Vitamine für das Herz? (Anmerkung: Neben den Vitaminen werde ich auch noch auf die Wirkung einiger anderer Substanzen eingehen.)
Die richtigen Fettsäuren sind wichtig für eine gesunde Herzmuskelfunktion. Sie beugen Gefäßschäden vor, helfen erhöhte Blutfettwerte abzubauen und können so helfen hohem Blutdruck vorzubeugen. Essen Sie regelmäßig Fisch oder nehmen Sie jeden Tag einen Löffel Lebertran zu sich.
Stressabbau, dürfte für viele leichter gesagt als getan sein. Man kann nicht immer seine Lebensumstände ändern, aber vielleicht die Einstellung dazu. Zum Beispiel wird Tai Chi in vielen Volkshochschulen angeboten. Solche harmonisierenden Bewegungslehren wirken ausgleichend auf die Psyche und bauen Stress ab. Oder darf es vielleicht ein neues Hobby sein, was entspannt und Spaß bringt? Suchen Sie sich etwas, was Ihnen Freude macht. Soweit zu einem ersten Überblick. In jeder Buchhandlung erhalten Sie kleine Pocketbücher unter 10,-- Euro über Vitamine, Mineralien und in welchen Lebensmitteln sie enthalten sind. Nehmen Sie keine Nahrungsergänzungsmittel, von denen Ihr Arzt nicht in Kenntnis gesetzt ist und lassen Sie sich kompetent beraten, wenn Sie welche einnehmen wollen. Ich wünsche Ihnen, daß Sie gesund bleiben! Renate Reimer - Ernährungstherapeutin
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